Emil Paul Gesamtsechster


Ski nordisch.

Die Terminansetzung für das Finale des Deutschen Schülercups der Skispringer und Kombinierer der Schülerklassen 12/13 am vergangenen Wochenende in Johanngeorgenstadt hat sich angesichts der Witterungsbedingungen als goldrichtig erwiesen. Auch im Erzgebirge erzielte Emil Paul (WSV Warmensteinach), der zwei Wochen zuvor in Ruhpolding einen Doppelsieg errungen hatte, mit dem siebten Rang im Einzel und dem sechsten Platz im Sprint achtbare Ergebnisse.


Für jemanden, der erst im Herbst auf Schanzen jenseits der Hillsize 60 m gewechselt ist, sind seine Sprungergebnisse zwar beachtlich, in Johanngeorgenstadt (16. mit 35 und 36,5 m beziehungsweise 13. mit 38,5 und 40 m) waren die Punkt- und Zeitrückstände aber zu groß, um bei dem relativ leichten Streckenprofil noch nach ganz vorne laufen zu können. Da reichten ihm diesmal selbst die absoluten Bestzeiten an beiden Wettkampftagen nicht. Aus 6:22 Minuten machte er über 5 km 4:12 zu Julian Hillmer (SC Degenfeld) und auf der halben Distanz aus 1:22 zum Sieger Jonathan Gräbert (WSV Oberaudorf) 43,8 Sekunden.


Die Gesamtwertung entschied Hillmer mit 424 Punkten vor Gräbert (411) für sich. Dritter wurde Amadeus Horngacher (393), Sohn von Skisprung-Bundestrainer Stefan Horngacher. Emil Paul (328), der am kommenden Wochenende bei der Bayerischen Schülermeisterschaft in Oberstdorf startet, landete trotz seines verspäteten Einstiegs in die Serie auf Platz sechs.


Abdruck mit freundlicher Genehmigung des Nordbayerischen Kurier.

Ilka Stascheit-Deml